Wer heute nach einem Produkt oder einer Dienstleistung sucht, schaut nicht mehr nur auf zehn blaue Links, sondern fragt direkt eine KI. Werkzeuge wie Google AI Overviews, ChatGPT, Gemini und Perplexity nennen bei ihren Antworten bestimmte Quellen und empfehlen Marken. Die Arbeit, um in diesen Antworten vorzukommen, nennt man GEO (Generative Engine Optimization).
Ersetzt GEO die SEO?
Nein. KI-Antworten stützen sich größtenteils auf vertrauenswürdige, gut strukturierte Inhalte im Web. Eine technisch gesunde Website mit hoher Autorität und klaren Inhalten ist sowohl in der klassischen Suche als auch in KI-Antworten im Vorteil. GEO ist daher als zusätzliche Ebene auf der SEO zu verstehen.
Welche Inhalte nennt die KI als Quelle?
- Inhalte, die eine Frage direkt und klar beantworten
- Seiten, die mit Überschriften, Listen und Tabellen gut strukturiert sind
- Inhalte, deren Expertise, Autor und Aktualität erkennbar sind
- Marken, die in verschiedenen vertrauenswürdigen Quellen erwähnt werden
- Informationen, die durch strukturierte Daten (Schema) gestützt sind
Sechs Prinzipien für Ihre Inhalte
- Ergänzen Sie Abschnitte, die häufige Fragen direkt beantworten.
- Fassen Sie das Thema im ersten Absatz jeder Seite in einem klaren Satz zusammen.
- Zeichnen Sie Leistungs-, Produkt- und Unternehmensangaben mit Schema aus.
- Nutzen Sie Vergleichstabellen und Schritt-für-Schritt-Listen.
- Stärken Sie Vertrauen mit Expertenstimmen, Daten und aktuellen Datumsangaben.
- Sorgen Sie dafür, dass Ihre Marke in Fachmedien und Verzeichnissen einheitlich auftaucht.
Messung
Sichtbarkeit in KI-Antworten lässt sich noch nicht so einfach messen wie die klassische Suche. Regelmäßige Tests mit Ihren Zielfragen, Traffic aus KI-Werkzeugen und Veränderungen bei Markensuchen sind derzeit die aussagekräftigsten Indikatoren.